#07: Zwei Brüder, ein Trikot – Fredrik und Gerrit Genz
Shownotes
Zwei Brüder, ein Team, ein gemeinsames Ziel: In dieser Folge von InTuS sprechen wir mit Gerrit und Fredrik Genz über ihren Weg zum TuS N-Lübbecke und das besondere Gefühl, gemeinsam auf der Platte zu stehen. Gerrit blickt auf seine zwei Stationen beim TuS zurück, spricht über Verantwortung als Kapitän, über Umwege, Entwicklung und den richtigen Zeitpunkt für klare Entscheidungen. Fredrik erzählt von seinem Wechsel nach Lübbecke, dem sportlichen Reiz der Aufgabe und warum er nicht wegen seines Bruders, sondern wegen des Vereins gekommen ist. Gemeinsam geht es um Familie, Vertrauen, Teamdynamik – und um den aktuellen Umbruch beim TuS: einen Neuanfang, der Disziplin, Geduld und Zusammenhalt fordert. Eine Folge über Privilegien im Profisport, harte Arbeit und den Glauben daran, dass man als Mannschaft nur dann wieder nach oben kommt, wenn alle an einem Strang ziehen.
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Transkript anzeigen
00:00:01: Hier hat meine Handball-Karriere begonnen.
00:00:14: Diese Musik pusht mich an einem richtig miesen Tag auf dem Weg zum Training.
00:00:20: Das
00:00:29: ultimative Essen vorm Spiel...
00:00:32: Nudeln mit irgendeiner Sosa.
00:00:34: Ja, gehe ich mit.
00:00:36: Meistens sind es bei mir Noki.
00:00:38: Mein liebster Ort außerhalb der Halle.
00:00:40: Das ist das Wien-Gebirge bei Sonnenschein mit meinem Rund.
00:00:45: Das ist eine sehr gute Frage.
00:00:47: Das ist halt einfach mal Heimat.
00:00:49: An erster Stelle der Bucket List für dieses Jahr steht.
00:00:53: Keine Bucket List-Aufgabenapparen.
00:00:55: Dass ich die Wittervorbereitung erforderlich hinter mich gebracht habe.
00:00:59: Bestes TUSN-Erlebnis.
00:01:01: Ganz klar bei mir, der Aufstieg, im Erste-Liga, im Moment auf jeden Fall das letzte Saisonspiel in Hagen.
00:01:10: Direkt der erste Heimsee gegen Normang und unentschieden gegen Betigheim.
00:01:14: Diesen Sport würde ich machen, wenn es nicht Handball geworden wäre.
00:01:17: Definitiv Golf.
00:01:20: Ich habe früher
00:01:21: in der Jugend zeitgleich nach Tennis gespielt, deswegen wäre es bei mir wahrscheinlich Tennis gewesen.
00:01:25: Mittlerweile bin ich aber auch auf dem Golfplatz anzutreffen.
00:01:29: Hi, herzlich willkommen zu einer neuen Folge Intos, dem Podcast des TUSN Lübecke.
00:01:34: Und ich freue mich, dass ich heute wieder zwei Gäste habe.
00:01:38: Ganz herzlich willkommen, Freddy und Gerrit Gens.
00:01:40: Hi, schön, dass ihr da seid.
00:01:42: Hi.
00:01:43: Hallo.
00:01:43: Wir
00:01:44: hatten ja schon Trainer und Geschäftsführer, Vater und Sohn und dieses Mal zwei Brüder.
00:01:50: Hier ist ganz schön was los im Podcast.
00:01:52: Gerrit, wie ist das für dich?
00:01:53: Du bist ja nicht nur Captain.
00:01:56: sondern auch großer Bruder in der Mannschaft.
00:01:58: Wie fühlt sich das an?
00:02:00: Fühlt sich sehr gut an.
00:02:02: Das Kapitänensamt macht mir nach wie vor Spaß.
00:02:05: Ich denke, da habe ich auch in dieser Position einfach jedes Jahr immer für mich viel dazulehren können, aus Fehlern lernen können und Sachen besser machen.
00:02:14: Ja, und jetzt als großer Bruder, ich glaube, diese Rolle als großer Bruder, die habe ich jetzt nicht mehr erinnert, dass ich hier irgendwie Zurechtweise ihn aufpassen, sonst was muss.
00:02:24: Das ist einfach cool, dass man mit seinem Uhr in einer Mannschaft spielt.
00:02:27: Das ist was Besonderes.
00:02:28: Da will Freddy mir beiflichten.
00:02:30: Das gibt es ganz selten im Profi-Handball und das wissen wir schon zu schätzen.
00:02:34: Freddy, wie ist es für dich?
00:02:36: Gehe ich auf jeden Fall da kommen mit.
00:02:38: Das ist was Seltenes und vor allem was Besonderes und seinem Bruder zusammen Handball.
00:02:45: Professionale Handballspielen zu dürfen.
00:02:47: Und ja, früher war es eher der große Bruder.
00:02:49: Der große Bruder.
00:02:50: mittlerweile, sag ich mal, ist es einfach der Bruder.
00:02:53: Man muss jetzt keiner mehr gegenseitig Kräftemesse machen.
00:02:56: Ich kann mir vorstellen, auch ein bisschen so, wie ihr geantwortet habt, dass es euch ein Hauch nervt, dass ihr auf diese Bruderschaft irgendwie nicht reduziert werdet, aber dass es halt automatisch Thema ist.
00:03:08: Ist das eher ein Nervfaktor?
00:03:11: Also mich nervt es nicht.
00:03:14: was mich in diesem ganzen Abfolge mit der Verpflichtung und mit der Verhandlung mit Freddy und dem Tuster immer so ein bisschen gestördert ist, dass im Nachhinein vielleicht viele von außerhalb Betrachter drauf gesagt haben, er ist ja nur wegen seinem Bruder dahin gewechselt oder seinem Bruder war der Grund, warum er dahin gewechselt ist.
00:03:32: Das ist ja überhaupt nicht so der Fall gewesen.
00:03:36: Natürlich habe ich ihm den Verein so ein bisschen mit den Sachen, die ich sagen kann, schmackhaft gemacht und ja, einfach... Vielleicht auch Rolf ein bisschen dahingehend unterstützt, aber so alleine sportlich überzeugend.
00:03:47: und die Verpflichtung an sich, das war ja alles Rolfsache und das hat Rolf gut gemacht.
00:03:52: und Rolf und der Trainer haben Freddy überzeugt, nach Lübecke zu kommen.
00:03:56: und das ist so das einzige, wo ich sage.
00:03:59: Deshalb immer im Nachhinein gesagt wurde, oh ja, das ist wahrscheinlich, der geht nur wegen seinem Bruder dahin.
00:04:04: Wir haben hier echt einen geilen Teuter verpflichtet, den ganz viele andere Mannschaften auch gerne in der Reihe gehabt hätten.
00:04:10: Das hat er nicht nur wegen seinem Bruder gemacht, sondern das hat er gemacht, weil Rolf ihm eine Geschichte erzählt hat, was er vorhat mit ihm, mit dem Verein.
00:04:18: und ja, das war so vielleicht das einzige, wo ich sage, das ging mir ein bisschen online.
00:04:23: Freddy hat schon gelächelt, während du das gesagt hast.
00:04:25: Ist das auch
00:04:26: so?
00:04:27: Ja, also hat natürlich gerade ein paar bisschen Lob da abgelassen, deswegen musste ich ein bisschen schmunzeln.
00:04:34: Ist das sonst nicht so seine Art?
00:04:37: Na ja, sonst sind wir sonst beide eher zurückhaltend
00:04:41: gegenüber.
00:04:44: Ja, ist auf jeden Fall so gewesen, dass das dann ein bisschen zu viel die Schiene war mit, ich bin jetzt nur wegen meinem Bruder hingekommen.
00:04:52: Das auf jeden Fall war nicht so, sondern es auf jeden Fall auch das Sportliche gewesen und die ganzen Rahmenbedingungen, die dazu gespielt haben.
00:05:01: Und diese Sache zusammen mit seinem Bruder... Spiel war dann quasi so bisschen die Kirche auf der Torte, zu sagen, es war jetzt nicht das Hauptargument, weswegen ich hier gekommen bin, sondern es war quasi einfach dieses kleine Extra, was diese ganze Sache einfach abgerundet hat.
00:05:19: Okay.
00:05:20: Heißt, dann können wir diesen Podcast auch mal nutzen, um da mal einen sauberen Strich drunter zu machen und zu sagen, Fredy liebt sein Bruder Jauke fair und findet es toll mit ihm zu spielen, aber er ist wegen des Vereins gekommen und nicht wegen Gerrit, okay?
00:05:31: Genau.
00:05:32: Punkt, so haben wir das mal geklärt, sehr gut.
00:05:35: Gerrit, fangen wir noch mal ein bisschen weiter vorne an.
00:05:37: Für dich ging es ja schon im Jahr zweitausendundsechzehn los beim Tuss.
00:05:41: Das waren deine ersten vier Jahre im Verein.
00:05:44: Wie war das damals?
00:05:45: Die Rolle, die ich damals hatte, war eine komplett andere als jetzt in den letzten vier Jahren nach meiner Rückkehr.
00:05:51: Ich bin als einundzwanzigjähriger gekommen, klare Nummer zwei.
00:05:55: Der Tuss hat einen jungen deutschen Spieler gesucht.
00:05:58: Das Anforderungsprofil, was Sportliche betraf, das konnte ich dann ausfüllen.
00:06:03: Aber meine Rolle war ganz klar, zweiter Mann viel lernen.
00:06:07: Ich habe in Dormagen damals gut gespielt und konnte mich dann für den größeren Club empfehlen, für den Toss.
00:06:13: Und mein Ziel war ganz klar, je weiter dazu zu lernen in einem Verein, der professionell aufgestellt ist, wo zu dem Zeitpunkt auch wirklich.
00:06:21: noch aus der vorherigen Saison, aus der ersten Saison, einfach auch große Namen noch im Verein waren.
00:06:27: Das war was ganz Besonderes für mich.
00:06:28: und da war ich mit sehr viel Demo und auch mit,
00:06:30: ja,
00:06:31: sag mal, immer so ein bisschen Wow-Effekt hier in Lübeck übernachten beim Auswärtsspiel, sogar im Hotel und so was.
00:06:39: Das kann ich aus Dormagen nicht.
00:06:40: Und das einfach auch der erste Eindruck aus den Trainingsanheiten war, dass wir so eine Gegenstoßübung gemacht haben.
00:06:48: Die Pässe von den Teutern, damals war es Nikola und Peter Tatei.
00:06:53: Und da ist wirklich jeder Ball, egal wie schwierig die Station war, jeder Ball im Gegenschluss ist angekommen.
00:06:59: Es war so eine Kleinigkeit, die kannte ich auch aus Dormagen nicht.
00:07:02: Da hat man immer wieder einer in die Binsen gegangen und so was.
00:07:04: Und das war dann so, ich dachte, boah, hier ist ein Verein, hier kannst du professionell arbeiten, hier kannst du dazulernen.
00:07:11: Und ja, in den ersten vier Jahren war ich... vielleicht in den ersten, sagen wir mal, in den ersten zwei auf jeden Fall wirklich nur der zweite Mann und dann hat sich ein bisschen gewandelt.
00:07:20: Und dann bist du trotzdem weggegangen, du bist dann aber auch wieder zurückgekommen.
00:07:25: Vielleicht kannst du diese diese Schleife kurz erklären.
00:07:28: Ja, also die vier Jahre in Lübecke, die ersten vier von zwei, sechs bis zwanzig, waren super Jahre.
00:07:35: Ich habe für mich gemerkt, dass ich einen Schritt nach vorne gemacht habe.
00:07:39: und ja, zu dem Zeitpunkt war aber auch für mich Klar, ich will auf jeden Fall, wenn sich irgendwo die Möglichkeit bietet, wieder erste Liga in die erste Liga gehen.
00:07:48: Zu dem Zeitpunkt saß es bei Hamm Westfalen, sah es dann sehr gut aus, dass sie den Schritt in die erste Liga machen.
00:07:54: Und der Verein, Hamm, hat sich da auch sehr, sehr, ja, ich sag mal, schon fast genervt am Telefon immer wieder angerufen.
00:08:02: Für mich aber auch viel größer war die Geschichte, dass ich gesagt habe, so, ich habe jetzt entweder... die Möglichkeit, noch mal was zu wagen.
00:08:09: Und wenn ich es nicht wage, dann weiß ich, dann bleibe ich so die ganze Zeit in Lübecke.
00:08:14: Und ich hatte, habe mich dann zu diesem Zeitpunkt dafür entschieden zu sagen, ich probiere was Neues noch mal.
00:08:20: Wohlwissend auch, dass ich zu dem Zeitpunkt mein Haus hier in Lübecke schnatte, Haus gekaucht, dass ich auf jeden Fall irgendwann wieder zurückkommen werde.
00:08:28: Das war klar so für dich,
00:08:29: ne?
00:08:29: Das war auf jeden Fall ganz klar.
00:08:31: Ob es dann auch irgendwann Sport nicht der Fall ist oder einfach nur wegen... Privatleben, das wusste ich noch nicht zu dem Zeitpunkt.
00:08:37: Auf jeden Fall hat es sich damals zu dem Zeitpunkt dann richtig angefühlt, noch mal was Neues zu machen.
00:08:43: Ich kann aber auch gar nicht sagen, ganz ehrlich gesprochen, dass ich das nach sechs Monaten schon komplett falsch angefühlt hatte, als ich bei meinem Amma war.
00:08:50: Das ist ein super Verein gewesen und es hat auch tierisch Spaß da gemacht, aber ich habe einfach gemerkt, vielleicht habe ich da doch falsch entschieden und wäre besser in Lübecke gegeben.
00:08:58: Und umso glücklicher war ich dann das... wir nach zwei Jahren dann wieder zueinander gefunden haben.
00:09:02: Ja, aber das ist ja schön, ne?
00:09:04: Also man kann ja Fehler machen, man muss sie nur erkennen und dann handeln.
00:09:08: Ja Fehler, Fehler, ich würde es nicht als Fehler bezeichnen, da haben wir wechseltein, sportlich lief es für mich sehr gut und ich muss auch glaube ich sagen, dass ohne diese zwei Jahre in Hamm, die jetzige Zeit beim Tusk glaube ich nicht zustande gekommen wären, weil ich mich da auch sportlich nochmal im Angriff deutlich weiterentwickelt habe, aber um seine Leistung abzurufen, muss man privat glücklich sein, muss man Sportlich glücklich sein mit allem drum und dran.
00:09:33: Und ja, ich habe dann einfach gemerkt, dass dieses Konstrukt mit Hamm und Lübecke pendeln hin und her, dann blieb auch der sportliche Erfolg in Hamm aus.
00:09:41: Mannschaftlich, dass ich dann einfach direkt gemerkt habe, wow, diesen Aufwand, den du gerne betrieben hast.
00:09:47: Das ist es nicht.
00:09:47: Und eigentlich wirst du sofort wieder zurückwechseln und fährst jeden Tag aus Lübecke raus.
00:09:52: Den Bareberg hoch und dann hängt da diese große Tustposter.
00:09:54: und dann habe ich auch schon für mich gedacht so, ah, ja.
00:09:58: Dass man so meine Grübeln kam und gesagt hat, war das jetzt doch so richtig oder vielleicht nicht?
00:10:02: Ja.
00:10:03: Freddy, wie hast du diese Zeit empfunden?
00:10:05: Wie hast du den Weg deines Bruders zum einen beobachtet, aber auch begleitet und auch deinen eigenen Weg daraus geformt?
00:10:13: Gerade als er davon erzählt hat, habe ich das erste Mal so richtig das vor Augen gehabt, dieses... Er fährt nach Hamm und klar hatte er da auch eine kleine Wohnung in Hamm, wenn es mal mit den Rheingsanleiten nicht so geklappt hat, um nach Lübeck zu fahren.
00:10:27: Aber jetzt gerade stelle ich mir tatsächlich das schon sehr schwer vor, halt für ihn da immer wieder zurück nach Lübeck zu fahren und gerade diese großen Prosta, die meistens, sagt, in der ersten Ampel sind, da zu sehen.
00:10:40: Ja, jetzt habe ich nie so, habe ich sie nie so drüber nachgedacht.
00:10:42: Jetzt das erste Mal kann ich mir dann wirklich auch schwierig vorstellen.
00:10:47: Ich glaube aber so habe ich es damals wahrgenommen, was für ihn zu dem Zeitpunkt auf jeden Fall erstmal der richtige Schritt zu sagen, mal so einen kleinen Tabletenwechsel, mal so einen, wie sagt man, mal so ein bisschen aus der Komfortzone rausgehen, ist für mich so gerne so, was ich gerne sage und zu dem Zeitpunkt einfach der richtige Schritt gewesen.
00:11:06: und wie du schon sagtest Fehler, ein Anführungszeichen, weil es ja kein Fehler in der Hinsicht war, aber so dass man merkt okay.
00:11:13: Nach zwei Jahren oder nach der Vertragslaufzeit, wenn es dann auch sportlich gepasst, dann sehr gerne wieder zurück zum Tuss.
00:11:20: Was hat diese ganze Beobachtung deines Bruders auch mit deiner eigenen sportlichen Laufbahn gemacht?
00:11:27: Sehr gute Frage.
00:11:28: Ich mein, ich glaube, ich weiß gar nicht, was für ein Jahr war das, zwanzig bis zwanzig, ne?
00:11:33: Da war ich genau zu dem Zeitpunkt bei TUSMS und bin dann zurückgegangen nach Berlin.
00:11:41: Also, kann ich jetzt schwer beziffern, was das mit mir selber gemacht hat, aber ich kann einfach nur noch ein paar Jahre weiter zurückgehen und einfach sagen, mein Bruder ist zwei Jahre älter als ich und hat mir quasi immer so ein bisschen das Ganze vorgelebt.
00:11:56: Schon in jungen Jahren.
00:11:57: Er war derjenige, der mit vierzehn-fünfzehn extrem handballgebereistet war und diese mega Ambitionen hatte.
00:12:06: und du als keiner Bruder.
00:12:08: hat es dann natürlich auch so in dir diese diese Ambition selber entwickelt, zu sein wie dein großer Bruder oder auch so, weiß ich nicht, auch so diese Ziele zu verfolgen professioneller Handballer zu werden.
00:12:21: Ich hätte ja auch einen ganz anderen Weg einschlagen können.
00:12:23: Aber das Interesse wurde dann auch irgendwann in mir geweckt und so hat mein Bruder mir immer, sag ich mal, so ein bisschen vor allem in der Anfangszeit immer so den Fußstapfen zurechtgesetzt, wo ich dann erstmal sagen kann, okay, das ist ein Weg, den man gehen kann.
00:12:37: Und vor allem in den Anfangsjahren, in den, sag ich mal, in den jungen Jahren, mit sechs, zehn, siebzehn, war das immer schon nicht verkehrt, zu sehen, wie es funktionieren kann.
00:12:47: Ja, das ist bei euch Handball geworden ist.
00:12:50: Also ich habe ja schon eben im Fragebogen gehört, ihr seid sportlich durchaus vielseitig interessiert.
00:12:55: Hat es irgendwie eine Geschichte?
00:12:56: Also gab es familiär einen Hangen zum Handball?
00:13:01: Ja, also auf jeden Fall unser Vater, sag ich mal, der Handball und Sport verrückt ist im Allgemeinen.
00:13:08: Also der hat von Handball über Motocross letztendlich dann sogar Heißluftballonfahrer auf einer Weltmeisterschaft.
00:13:16: Also ich glaube, der hat uns sportlich auch sehr viel vorgelebt, aber unsere Mutter auch, die mir zum Beispiel jetzt auch den Weg zum Tennis geht und hat.
00:13:24: Und am Ende habe ich mich dann für Handball entschieden.
00:13:26: Aber ich denke mal unsere Eltern, die haben uns etwas für den Sport betrifft, einfach sehr viel vorgelebt.
00:13:33: dass es dann Handball wurde.
00:13:34: Ich glaube, was wo ich mich nur daran erinnern kann.
00:13:36: Wir wurden irgendwann in zum Handball in die Halle gesteckt, weil wir beim Fußball auf dem Ascheplatz nur Häufchen gebaut haben.
00:13:45: Okay, also der familiäre Umgang mit Sport war da auf jeden Fall ganz klar, ne?
00:13:51: Ich fand das ganz spannend.
00:13:52: Ein Erfolge mit Davor war auch noch mal ganz deutlich, er hat das so super schön plastisch erzählt wie sein alter Trainer.
00:14:00: ihn halt so gepusht hat und mit einem Satz quasi seine ganze Karriere geprägt hat.
00:14:05: Und häufig hast du ja einfach eine Person, die dich so pusht.
00:14:10: Und wenn ihr sagt euer Vater, eure Mutter, die waren beide total aktiv und dann Freddy für dich dann noch Gerrit, der dir da den Weg erhebnet hat, ja, ist schon irgendwie eine coole Nummer.
00:14:21: Und dann zusammen als Profis in einem Team, es ist ja schon ne geile Story.
00:14:27: Ja.
00:14:28: Ihr wirkt happy darüber.
00:14:30: Ja, auf jeden
00:14:31: Fall
00:14:32: kann das so, glaube ich, sagen, dass das, was ich eingangs auch schon gesagt habe, einfach im Privileg ist, da müssen bei, ich weiß nicht, ob das immer allen außerhalb des handbare Geschäfts oder die von außen drauf gucken, so bewusst ist, wie viele Faktoren an so einer Verpflichtung oder einem Transfer dranhängen, die damit eine Rolle spielen.
00:14:52: Und dass wir beide zeitgleich den gleichen Arbeitgeber so nenn ich es jetzt mal haben, weil es müssen mehrere Faktoren zustande kommen, damit so ein Arbeitsvertrag unterschrieben wird.
00:15:01: Dass das so ist, das ist ein absolutes Begelegen, neben dieser ganzen Emotionalität, die der Sport mit sich bringt.
00:15:07: Kann man doch einfach von der Portion Glück sprechen, glaube ich, ja.
00:15:11: Ja, voll.
00:15:12: Und trotzdem kann ja auch irgendwann mal der Punkt sein, wo ihr sagt, okay, wir gehen jetzt mal auseinander, weil wir andere Arbeitgeber haben.
00:15:20: Es könnte ja mal so sein.
00:15:22: Denkt man sowas mit, hier und jetzt, oder?
00:15:27: Also zu dem Zeitpunkt, weiß ich jetzt nicht, als klar wurde, ich gehe zum Tuss, da macht man sich noch keine Gedanken, was ist nach meiner Vertragslaufzeit, sondern erst mal, wenn man sich halt hundertprozentig auf diese neue Aufgabe konzentrieren und da macht man sich keine Gedanken darüber, was danach ist.
00:15:48: Also das kommt dann, wenn überhaupt, halt erst zu Ende der Vertragslaufzeit und das kann man halt einfach noch gar nicht vorwechseln.
00:15:57: Ja.
00:15:58: Aber, ja.
00:15:59: Wie stelle ich mir das denn vor?
00:16:00: Ihr habt einen gemeinsamen Arbeitgeber, ihr geht zusammen zur Arbeit, ihr macht Training, ihr macht eure Spiele und dann, also lebt ihr jetzt zusammen, macht ihr ganz viele neue Freizeit zusammen, wie stelle ich es mir vor?
00:16:14: Also seid ihr außerhalb?
00:16:17: Das Platz ist seid ihr da?
00:16:19: Ich hab zumindest eine eigene Wohnung, ich wohne nicht im Keller oder sowas.
00:16:23: Könnt ja sein.
00:16:26: Ja, die Wohnungssuche am Anfang war ja, ich sag mal, da war Freddy auch so ein bisschen picky.
00:16:29: Ich hab ihm dann gesagt, ey, ich helf dir, ich find was Schönes für dich und guck mir ein paar Wohnungen für dich an und dann macht die Besichtigung und so.
00:16:36: Aber da war und schon hat sie eine klare Vorstellung, was da sein soll, welche Etage und wie groß und wie die Aufteilung sein soll.
00:16:43: Aber dann haben wir auch so auch Scherzhaft gesagt, sonst musst du zur Not.
00:16:46: Wir haben unten noch ein Büro.
00:16:48: Sonst haben wir da erstmal eine Matratzer rein, wenn du was ordentlich gefunden hast.
00:16:51: Aber das ist ja nicht so weit gekommen.
00:16:53: Stellt ihr mal vor, dann hättest du ihn über Jahre, hättest du ihn in deinem Keller sitzen.
00:16:57: Ja, das ist klar.
00:16:57: Nein, die Wohnung ist nichts.
00:17:00: Ja, das ist klar.
00:17:01: Dann hätten wir, ich sag mal, er ist ja auch, er ist ja mein Bruder, er ist mein Arbeitskollege, aber er ist ja auch der Onkel, meine Sohne.
00:17:08: Und dann hätte ich direkt auch noch den Babysitter integriert bei mir zu Hause.
00:17:12: Ja.
00:17:13: Hätte nicht schöner sein können.
00:17:14: Ja, guck.
00:17:16: Okay, aber trotzdem verbringt ihr auch Zeit miteinander, nehme ich mal an, dann in eurer Wahlzeit.
00:17:22: Wir haben ja beide auch ein Hund.
00:17:23: Wir gehen öfters mal im Wald zusammen spazieren.
00:17:26: Ja.
00:17:26: Ja, wie gesagt, er kommt auch hier vorbei und besucht sein Enkel, oder sein Enkel, sag ich schon.
00:17:32: Sein Neffen war jetzt auch mit im Kindergarten, ist eingetragen als Abholperson im Kindergarten.
00:17:38: Deswegen haben wir da schon auch viele Berungspunkte auf, seine Freundin Nikla, die ist ja auch sehr gut mit meiner Freundin oder ich ja auch mit ihr.
00:17:46: Wir haben da schon ganz engen Bezug und deswegen ist da immer, immer gern gesehen hier.
00:17:51: Das ist ja schon eine Idealsituation irgendwie, ne?
00:17:54: Und ihr teilt auch noch ein anderes sportliches Hobby, habt ihr eben gesagt im Fragebogen?
00:17:59: Golf ist das Thema?
00:18:02: Bei mir auf jeden Fall.
00:18:03: Ich weiß nicht, wie es bei Gerrit... aktuell aus sieht, aber noch auf dem Golfplatz anzusehen ist.
00:18:08: Also zumindest letztes Jahr war ich oder bis jetzt war ich noch nicht mit ihm zusammen golfen.
00:18:13: Tatsächlich bei mir ist das das golfen eingeschlafen, aber die Frage war ja, wenn es nicht hamper geworden wäre, wäre es definitiv gol.
00:18:20: Also bei mir gibt es nur schwarz oder weiß.
00:18:23: Ich mache nichts jetzt so gerade aus.
00:18:25: ja aus Zeitgründen sage ich mal, mache jetzt nichts nebenbei.
00:18:28: Wir haben damals beide glaube ich auch mal mit dem Golf angefangen, weil unsere Oma im Golfclub gearbeitet hat, war da für die Büroarbeit zuständig und hat die Turniere ausgewertet etc.
00:18:41: und dann war es halt auch mal ganz oft, dass wir nach der Schule mit auf dem Golfplatz waren und im Büro sitzen, war natürlich da nichts für uns, wenn wir die Hausaufgaben fertig hatten, dann sind wir auch hoch auf dem Platz auf die Range und dann war es das einfach, dass meine Oma da irgendwie eine Mark oder ein Euro reingeschmissen hat und wir dann einfach ein paar Bälle gekloppt haben und die Kinder waren eine Stunde erst mal weg.
00:18:58: Und dadurch ist dann halt so bei mir zumindest der Interesse für diesen Sport bekommen.
00:19:04: Und dann habe ich auch richtig Turniere gespielt, dann über die Zeit halt Platzreife gemacht, Handicap dann irgendwann in die Wertung, also dass du von fifty-fünfzehn auf sechsunddreißig bist im Handicap.
00:19:15: Dann habe ich mich für Turniere eingeschrieben vor Ort in unserem Golfclub, habe dann auch richtig Turniere gespielt.
00:19:20: Und dann, als ich dann irgendwann für mich entschieden habe, ja, ich will Handballbogen werden, wo ich jetzt auf dieses Internat.
00:19:26: Dann war Golf sozusagen nicht mehr, dass ich sage, einmal im Monat gehe ich noch Golf.
00:19:31: Das ist gerade überhaupt nicht der Fall.
00:19:33: Das letzte Mal gespielt habe ich, zwei, zweiundzwanzig.
00:19:37: Also auf dem Workplatz in Hammer habe ich nochmal eine Runde gespielt.
00:19:40: Ansonsten ist das bei mir, kommt das mal aus.
00:19:42: Weil einige ja bei euch aus der Mannschaft auch gerne ein bisschen mit dem Golf unterwegs sind.
00:19:48: Ja, also da haben sich jetzt, der Letztes Jahr, wir haben ein paar zusammengefunden, weil ich habe, glaube ich, Vorletztes Jahr die Platzreife gemacht.
00:19:56: Weil, als wir jung waren, war mein Bruder, der irgendwann den Weg zum Golfen eingeschlagen hat und da Platzreife und Mitglied geworden, Turniere gespielt hat.
00:20:05: Und da habe ich dann irgendwann den anderen Auswirk genommen und bin zum Tennis gegangen, noch hin im Handball.
00:20:11: Und dann war über die Jahre hinweg bis vorletztes Jahr für mich Golf gar kein Thema.
00:20:16: Das war interessant.
00:20:18: Irgendwann mal bestimmt ganz cool.
00:20:21: Vor zwei Jahren habe ich dann die Platzreife tatsächlich gemacht und war dann halt einfach, wenn es mal gepasst hat, einfach auf dem Golf bleibt.
00:20:29: Also ich strebe jetzt noch kein, noch kein besonderes Handicap oder besondere Anzahl Schläge auf einem Loch an, sondern mir geht es jetzt erstmal um den Spaßfaktor mit ein paar Freunden, Kollegen, Mannschaftskollegen auf einem freien Tag.
00:20:46: Wetter ist super, loszuziehen und einfach ein bisschen... Spaß haben, Bälle schlagen, natürlich kommt dann irgendwann so ein bisschen der innere Wettkampf mit sich selber zu sagen, ja jetzt würde ich aber den schon gerne gut treffen und sowas.
00:20:59: Aber das Zeitthema ist da jetzt halt noch so, dass ich sage, ich habe keine Zeit richtig zu trainieren, dafür ein bisschen den Ball treffen tue ich und ich schaffe es bis zum letzten Loch her.
00:21:10: Sehr gut.
00:21:11: In der Folge mit Henry haben wir ein bisschen darüber gesprochen über seine Golfleidenschaft.
00:21:15: Was würdet ihr sagen, wie nehmt ihr die Mannschaft wahr?
00:21:19: Also es gab ja nun, wir wollen nicht immer auf diesen schweren Zeiten rumhacken, aber ihr habt ja nun echt einiges hinter euch, ein paar sportliche, wie will ich es denn sagen, Täler, Trainer, Wechseln hin und her.
00:21:32: Wie würdet ihr so den Ist-Zustand der Mannschaft beschreiben, Janett?
00:21:37: Ich darf vereinen, oder dass sich die Mannschaft des Team jetzt an den Punkt... befindet, wo wir gerade dabei sind, alles das, was aus den letzten, sag mal, aus der letzten Saison, aus vielleicht auch den ersten Misserfolgen jetzt in dieser Saison sind, das alles abzuschütteln, dass wir uns gerade an diesen, ich sag mal, einfach Turning Point befinden.
00:21:56: Das ist eine Sache, man kann ultra schnell vom Top Team dahin rutschen, wo wir hingerutscht sind und dieser Weg daraus, der ist einfach, der dauert viel, viel länger und man kann da nicht dann erwarten, egal.
00:22:10: Welcher Trainer, welche Spieler, sonst was, dass dann auch einmal der Schalter wieder umgelegt ist und man gehört wieder zu den Top drei, Top vier, Top fünf, der zweiten Liga.
00:22:18: Da sind wir leider extrem schnell rausgefallen aus der letzten Saison.
00:22:22: Aber ich glaube, dass der Verein auch mit allen Entscheidungen, die anstehen jetzt, sich für die Zukunft so aufstellt, dass ja über, ich sage mal, einfach mehrere Jahre wieder der Status eines Topteams erarbeitet werden kann.
00:22:38: Da befinden wir uns jetzt gerade an diesem Turning Point.
00:22:41: Davon ist uns Pena, der da sehr viel Struktur, sehr viel Klarheit herrscht.
00:22:45: Auch eine harte Hand, die einfach notwendig ist, um klare Regeln, Strukturen, sonst was festzulegen, dass alle an einem Strang ziehen.
00:22:52: Da muss einfach auch manchmal ein Machtwort gesprochen werden.
00:22:55: Das macht er super.
00:22:57: Und er ist absolut der richtige Mann, um diese Entwicklung wieder voranzutreiben, aus dem Tuss wieder einen Team zu machen, was in der Oberung gefilmt wird.
00:23:04: Und ein feiner Kerl ist er auch noch nebenbei, ne?
00:23:06: Habe ich so einen Eindruck?
00:23:08: Ich schätze ihn einfach.
00:23:09: Ich komme mit dieser Art Trainer gut klar.
00:23:12: Klare Kante, offen in Gesprächen, legt aber sehr viel Wert auf Disziplin auf.
00:23:17: Ja, vielleicht einfach auch so ein bisschen.
00:23:18: Ist das ja aus seiner Karriere geschuldet.
00:23:22: Er hat ja auch sehr streng getrennt wahrscheinlich.
00:23:24: Und er ist absolut ein Freund.
00:23:27: Aber er weiß ganz genau, wann harte Ansprachen notwendig sind.
00:23:31: Ich schätze das sehr, ich schätze die Ehrlichkeit sehr und mehr kann man eigentlich nicht erwarten.
00:23:35: Ja,
00:23:36: muss man abkönnen, so eine harte Kante.
00:23:38: Aber wenn man es kann, dann ist es, glaube ich, auch effektiv.
00:23:42: Freddie, wie fühlst du dich so in den Gefügel in der Mannschaft?
00:23:48: Sehr wohl auf jeden Fall.
00:23:49: muss ich wirklich so sagen, bin ja gut angekommen in Lübecke, auch von der Mannschaft gut aufgenommen worden.
00:23:54: Und ich wollte das jetzt quasi auch so aufgreifen mit der sportlichen Situation.
00:23:59: Es ist natürlich eine Entwicklungsphase, ein Anführungszeichen, wenn man das so nennen darf oder soll.
00:24:06: Das war so ein bisschen auch die Geschichte, mit der ich über Rolf gesprochen hatte, weil es natürlich letzte Saison jetzt nicht so gut lief und man sich quasi gerade gerade so die Klasse halten konnte.
00:24:18: Und dann ging es halt darum, mit so einem mittleren Umbruch den Tus wieder dahin zu bringen, wo er hingehört.
00:24:26: Und es wäre super schön, wenn das so ein Schalter wäre, den man einfach umlegt und es funktioniert wieder alles und wir ordnen uns ins obere Drittel ein.
00:24:36: Da würden wir alle happy und alle würden die Hände klatschen und wäre super.
00:24:41: Aber das ist natürlich auch ein Prozess, der über einen gewissen Zeitraum einfach stattfinden muss.
00:24:47: Da gehören Niederlagen zu, da gehören schlechte Phasen dazu.
00:24:51: Aber ich denke, das macht uns alles nur besser und lässt uns als Mannschaft zusammen weiter wachsen.
00:24:57: Und ich finde auch, dass Starboarder der richtige Mann ist, um aus der Mannschaft weiterhin eine super Truppe zu formen.
00:25:07: Wo ich nochmal gerade so dran gedacht habe beim Thema Disziplin, natürlich braucht ihr das als Profisportler, braucht ihr wahnsinnig viel Disziplin.
00:25:15: Aber es ist ja nun auch so, dass ihr noch ein Leben nebenbei habt.
00:25:18: Also Gerrit, du hast noch eine Ausbildung gemacht.
00:25:21: Auch dafür brauchst du, glaube ich, eine ziemliche Disziplin, um das irgendwie alles auf die Kette zu kriegen.
00:25:26: Ein gutes Zeitmanagement, oder wie lief das?
00:25:29: Das ist ja jetzt auch schon fast zehn Jahre her, diese Ausbildung.
00:25:34: Ja, aber das war auch zu dem Zeitpunkt.
00:25:35: Ich bin zum Tuss gekommen damals, habe meine Ausbildung in Dormagen angefangen, zum Bürokaufmann.
00:25:41: Und ja, für mich stand auch ganz klar, dass ich die auf jeden Fall hier zu Ende bringen will.
00:25:45: Das war noch noch zwei Jahre und da weiß ich auch noch, dass war dann beim Sponsorenabend, hat dann damals noch Thorsten Appel durchs Mikrofon verkündet.
00:25:54: Ja, hier bei der Spielervorstellung der neue Zugänge.
00:25:57: Hier Gerrit sucht übrigens auch noch eine Ausbildungsstelle.
00:26:00: Und das ist ja dann so, dass man über die IAK wechselt, muss das relativ zügig gehen, weil du ja trotzdem auch schulpflichtig bist.
00:26:09: Das war dann aber zu meinem Glück, muss ich einfach sagen, dass ich damit Beko ein Sponsor und eine Firma gefunden habe, die mir Davos möglich war, frei Verhalten gegeben haben und gesagt haben, wir ermöglichen, wir wissen, dass du hauptberuflich Handballer bist, aber wir wollen auch, dass du die Ausbildung machst und dass du das auf allen Dingen auch gut abschließt.
00:26:28: Das war zum größten Teil, war das dann auch einfach ein Verdienst der Firma, muss ich sagen, die mich dann sehr oft freigestellt haben oder... gesagt haben bei einem auswärtsspiel macht heute nur einen halben tag oder dann als sie gemerkt haben so okay es geht jetzt immer weiter Richtung aufstieg die werden im ziel kommen die man näher hier dann muss ich auch nicht mehr den halben tag kommen haben diese weiße was konzentriert ich fahr mit der mannschaft und das war eine.
00:26:54: da bin ich den super dank weil.
00:26:55: es gab aber auch diese zeiten ja ich sag mal wo man am anfangen sich auch ich selber mich auch noch beweisen wollte was dann wo wir nachts Irgendwann um vier oder sowas aus Friesenheim wiedergekommen sind.
00:27:05: Und morgens um sieben Uhr war ich dann auch wieder ganz normal der Azubi, der ja die Ablage gemacht hat oder sonst was.
00:27:13: Und dann waren das halt dann auch manchmal, man sagt ja, weil Lehrjahre sind keine Herren, ja oder so.
00:27:21: Das hatte ich auch, also gab es bei mir auch, aber ich habe einfach durch die Unterstützung der Firma in Kooperation mit dem Verein einfach auch das ganz gut gestalten können.
00:27:31: Naja, und ich meine, Schaden tut es halt einfach auch nie, ne?
00:27:33: Weil irgendwann werden eure Körper halt auch nicht mehr so fit sein, wie sie heute sind.
00:27:39: Und irgendwann gibt es ein Leben nacht im Handball.
00:27:43: Es ist jetzt wahrscheinlich mental einfach für euch noch wahnsinnig weit weg, oder?
00:27:49: Ja, ich muss einfach für mich sagen, mit dreißig kommen diese Gedanken natürlich immer mal wieder, wenn dann der Körper zwickt und alles, das man dann einfach sagt, so.
00:27:59: Nicht mehr, auch vor allen Dingen als Familienvater nicht mehr von Jahr zu Jahr denken, sondern auch mal gucken, was es langfristig das Beste.
00:28:05: Freddy ist natürlich noch zwei Jahre jünger, der kann auch... Und als Torhüter auch... Ich wollte gerade sagen, oder als Torhüter...
00:28:12: Ich muss mich da glaube ich ganz zurückhalten, weil ich darf meine ein paar Karriere nicht als Torhüter mit einem Feldspieler vergleichen.
00:28:20: Also erstens halt, also der große Aspekt ist einfach der Körperkontakt, den im Feldspieler da dauerhaft ausgesetzt ist.
00:28:26: Das ist glaube ich ordentlicher Verschleiß, den da jeder Feldspieler mitmachen muss.
00:28:30: Wir heute haben glaube ich nur so ein bisschen die Gefahr.
00:28:33: Das war im Kopf baller baller werden, wenn wir irgendwie, weiß ich nicht, zigtausend Bälle... Oder
00:28:38: nur,
00:28:38: ne?
00:28:39: Dass wir zigtausend Bälle ins Gesicht irgendwann bekommen haben, aber wir haben ja nicht so den Körperkontakt und generell geht hier auch die... Sportliche Karriere eines Toyota, glaube ich, so im Schnitt schon ein bisschen länger als die eines Feldspielers.
00:28:54: Ist ja auch alles noch.
00:28:55: Guck mal, da klingt jetzt wieder die alte Frau mit mir hier durch.
00:28:58: Das ist alles noch.
00:29:00: Tausend Jahre hin und bis dahin habt ihr noch ganz viel Handball habt ihr vor euch.
00:29:04: Und dafür wünsche ich euch das aller, aller Beste.
00:29:07: Und dass ihr eine fantastische Zeit mit und beim Toss habt.
00:29:11: Danke schön.
00:29:12: Vielen Dank.
00:29:13: Schön, dass ihr da wart.
00:29:14: Gerne.
00:29:15: Danke, dass wir da waren.
00:29:15: Vielen Dank.
00:29:17: In Tus.
00:29:18: Der Podcast des Tus-N-Bibbaker.
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